artibeau : kunst in bochum - umsonst und draußen

miteinander - füreinander (1984)

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Bernd Figgemeier (*1940) mit Studierenden der Evangelischen Fachhochschule
1984
Gasbeton

Die Skulptur dient als Wahrzeichen für die Sozialberufe, die in der Evangelischen Fachhochschule gelehrt werden. Die nahebei platzierten Sitzbänke laden zum Verweilen und Reflektieren ein.

Die ursprünglich weiße Figur ist seit dem Sommer 2011 rot gestrichen, passend zur Farbe des Logos der Fachhochschule.

Bernd Figgemeier hat die Arbeit 1984 während seiner Zeit als Lehrbeauftragter der Fachhochschule zusammen mit Studierenden entworfen und ausgeführt.

Bernd Figgemeier wurde 1940 in Bochum geboren. Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, an den Universitäten München und Bochum absolvierte er eine Lehrerausbildung und wurde Studiendirektor für Kunst und Geographie.

Seine Werke im öffentlichen Raum entstanden in der Regel aus der Zusammenarbeit mit Schülern, Studenten oder anderen Künstlern. So auch hier.

Weitere Stationen:
1979 - 1996 Lehrbeauftragter an der Ev. Fachhochschule RWL in Bochum für die Bereiche Medienpädagogik/Ästhetik und Kommunikation
1974 - 1982 Vorsitzender der Bezirksgruppe Bochum des Bundes deutscher Kunsterzieher
1981 - 1984 Vorsitzender des Bochumer Künstlerbundes
Seit 2001 Vorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstler e.V, BBK

Standort:
Evangelische Fachhochschule RWL
Immanuel-Kant-Straße 18-20
44803 Bochum

Siehe auch:
Archetypen Tiere
Hoffnungen, Träume und Ängste der RUB-Studenten
Hochbunker Universitätsstraße

Nachlesen:
derWesten.de: Die große Figgemeier Schau

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Chronologie 1973-2011

1973  Die letzte Zeche in Bochum wird stillgelegt (Hannover/Hannibal)

1973  Die erste Ölkrise gipfelt in Sonntagsfahrverboten.

1973  Es gibt einen Anwerbestopp für Gastarbeiter außerhalb der EG.

1974  Erste S-Bahnen fahren im Revier (S1, S3)

1976  Erste Tempo-30 Zone in Bochum auf Betreiben einer Bürgerinitiative.

1977  Terminal von Richard Serra auf der documenta 6 in Kassel. Von Bochum gekauft, 1979 aufgestellt.

1979  Ruhrstadion (Rewirpower-Stadion) eröffnet.

1979  Claus Peymann wird als Nachfolger von Peter Zadek für sieben Jahre Intendant in Bochum.

1980  Der Kemnader Stausee wird freigegeben.

1980  Der RVR veranstaltet den ersten „Tag des Radfahrens“ im Revier.

1983  Hausbesetzungen im Heusnerviertel gegen den Abriss für den Außenring.

1984  Das Album „4630 Bochum“ macht Herbert Grönemeyer (und Bochum) zum Star.

1986  Erstmals „Bochum Total“. Das Festival entwickelt sich zum größten kostenlosen Rock-Pop-Festival in Europa.

1988  Starlight Express startet in Bochum.

1989  Die U35 zwischen Herne und Bochum Hbf ist fertig. Länge: 10 km. Bauzeit: 20 Jahre. Kosten: 800 Mio. DM.

1993  Die „Unabsteigbaren“ vom Vfl Bochum müssen erstmals in die Zweite Liga. Der Vfl wird zur „Fahrstuhlmannschaft“.

1995  Das Deponie-Block-Heizkraftwerk an der Zentraldeponie Kornharpen geht ans Netz .

1999  Nach dreiundvierzig Jahren verliert die SPD in Bochum die absolute Mehrheit. Bochum wird rot-grün.

2002  RuhrCongress Bochum mit Renaissance Bochum Hotel fertiggestellt.

2002  Erste Ruhrtriennale (2002-2004) unter Gründungsintendant Gerard Mortier.

2003  Eröffnung der revitalisierten Jahrhunderthalle Bochum, ein Stück „Transformationsarchitektur“.

2004  Bochum ist seit 100 Jahren Großstadt.

2007  Einweihung der neuen Synagoge.

2008  Im Januar wird die Schließung des Nokia-Werks Bochum bekannt gegeben, es wird im Mai geschlossen.

2009  Opel steht auf der Kippe. 1500 von 6000 Arbeitsplätzen in Gefahr.

2010  Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas.

2011  Die Stadt Bochum reißt ihre einzige Hajek-Plastik ab.

2011  Altmetalldiebe stehlen in Duisburg und Mülheim tonnenschwere Skulpturen.

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